• Mikroorganismen sind ein Phänomen. Ihr Leibgericht: Garten- und Küchenabfälle. Würmer, Asseln und Co verbessern auf natürliche Weise die Struktur des Bodens. Chemischer Dünger wird überflüssig.

    Obst- und Gemüseabfälle sind kein Müll. Sie sind die Basis für einen nährstoffreichen Boden. Garten- und Landschaftsbau Fritz in Hamburg empfiehlt Gartenbesitzern, selbst zu kompostieren und dadurch die Qualität ihres Bodens zu verbessern. Denn sowohl in Thermokompostern als auch auf freiliegenden Komposthaufen wird Abfall sinnvoll verwertet. Die zahlreichen Mikroorganismen im Garten freuen sich über ein ausgewogenes Nahrungsangebot. Unter den richtigen Voraussetzungen gedeihen sie gut und vermehren sich schnell. Sie verdauen die Abfälle, wodurch nährreiches Kompostmaterial entsteht. Wichtig ist die Vielfalt der Abfälle, genügend Sauerstoff und nicht zu viel Feuchtigkeit. So entsteht in circa einem Jahr Kompostmaterial, das ideal zur Herstellung von Erdmischungen verwendet werden kann.

    Die Lage ist entscheidend

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    Ein halbschattiger, windgeschützter Platz eignet sich optimal für einen Komposter. Hier können Würmer, Pilze und Bakterien am besten leben und arbeiten. Der Bodenkontakt, genügend Sauerstoff und ein Wassergehalt von 40-60 Prozent sind wichtig. So haben Mikroorganismen die Möglichkeit, den Weg in den Kompost zu finden, der Verrottungsprozess kann optimal ablaufen und es entsteht keine Fäulnis. In einen Komposter gehören sowohl saftige Grünabfälle als auch trockene, holzige Abfälle wie Laub und Strauchreste. Auch Asche und Stallmist eignen sich als Kompost und haben gute Düngerqualitäten. Im Gegensatz dazu haben Knochen, gekochtes Essen, Fleischreste und Katzenstreu nichts im Kompost zu suchen. Ebenso ungeeignet sind Bananenschalen und Zitrusfrüchte. Zudem sollte der Kompost durch ein Gitter vor unliebsamen Nagern geschützt werden. Diese Gitter oder spezielle rattensichere Behälter können im Baumarkt erworben werden. Kleine Komposthaufen müssen nicht umgesetzt werden. Bei größeren Kompostern mit einer Höhe von einem Meter empfiehlt es sich, diesen nach drei bis sechs Monaten umzusetzen. So wird Fäulnis durch ein Übermaß an Sauerstoff und Feuchtigkeit vermieden. Zudem findet eine bessere Durchmischung statt. Nach einem weiteren halben Jahr ist der Kompost soweit verrottet, dass er sich zur Verwertung als Dünger eignet.

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    Garten- und Landschaftsbau Martin Fritz
    Herr Martin Fritz
    Röthmoorstieg 5 a
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    Kompost: Naturdünger selber herstellen

    wurde gebloggt am 12. Mai 2016 in der Rubrik Presse - News
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